Archiv für den Monat: August 2012

Darfur-Hilfe / Sudan: Darfur – Ernährungskrise zwischen Konflikt und Klimawandel

Darfur – Ernährungskrise zwischen Konflikt und Klimawandel

Vortrag und Diskussion am Samstag, 6. Oktober 2012, 14 – 17.30 Uhr

Die Brücke, Internationales Zentrum der Universität,

Wilmergasse 2

Die Großregion Darfur (Westsudan/ Osttschad) befindet sich in einer chronischen Ernährungskrise. Sie war bisher geprägt durch Landnutzungskonflikte, Krieg bis hin zum Völkermord, aber auch durch einen Klimawandel mit starken Desertifizierungsprozessen. Heute hängen große Teile der Bevölkerung von externer Nahrungsmittelhilfe ab. Vorträge mit Bildmaterial werden die Situation analysieren. Darfuris und Deutsche diskutieren Lösungsstrategien und Perspektiven zu nachhaltiger und friedlicher Entwicklung.

Referenten: Prof. Dr. Fouad Ibrahim, Ahmed Musa Ali, Dr. Kajo Schukalla u. a.

Veranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker und Darfur-Hilfe

Eintritt frei

Mittwoch, 2012-08-29

Darfur-Hilfe / Sudan: Hunger und Krankheit. Über den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit

Hunger und Krankheit. Über den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit

Mit Beispielen aus der eigenen Geschichte und der afrikanischen Gegenwart

  • Sonntag, 16. September 2012, 11 – 13 Uhr
    Lepramuseum Kinderhaus, Leprosenhaus,
  • Kinderhaus Nr. 15 an der St. Josef-Kirche,
    Münster, Alt Kinderhaus

Gesundheit und Ernährung stehen in vielfacher Wechselbeziehung. Die Veranstaltung greift an historischem Ort, dem Leprosenhaus in Kinderhaus, das Thema Krankheit und Hunger auf und widmet sich der Lepra in der eigenen Geschichte sowie Krankheiten im heutigen Afrika, insbesondere in der Sudan-Zone. Dabei geht es um Auswirkungen auf die Ernährungssituation. Unterernährung wiederum macht anfällig für Krankheiten. Hunger und Krankheit mit ihrer Wechselwirkung bleiben auch eine entwicklungspolitische Herausforderung.

Referenten: Dr. Ralf Klötzer, Ahmed Musa Ali u. a.

Veranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker, Darfur-Hilfe in Zusammenarbeit mit dem Lepramuseum der Gesellschaft für Leprakunde

Eintritt frei